Archiv für Juli 2010

Fireblade Force Festival

Im Jahr 2007 fand das Fireblade Force Festival zum ersten Mal im Uni-Club in Lichtenstein statt. Es hat sich mittlerweile bei den Fans des sogenannten „Nationalsozialistischen Black Metal“ etabliert. Zum 4. Mal soll nun das Fireblade Festival stattfinden, diesmal aber mit einer Änderung: aufgrund dessen, dass der Uni-Club in Lichtenstein im April geschlossen hat, wird das Festival nun in Neustadt/Vogtland stattfinden. Als neue Location wurde das Militärgelände in Neustadt/Vogtland präsentiert. Somit soll das Festival dieses Jahr zum Open Air werden. Das Fireblade Festival präsentiert sich nach außen hin als unpolitisch, doch locken NSBM Bands auch das dazugehörige Publikum. Wir haben keine Lust, dass Faschisten, Rassisten, Sexisten, Homophoben und Antisemiten sich ein Wochenende im Vogtland sammeln und mit Bier und Rechter Musik ihre Rechte Propaganda verbreiten können.

Veranstalter des Fireblade Force Festivals ist Björn Eichhorn. Björn Eichhorn war einer der Betreiber des Gleis 3. Im Gleis 3 fanden immer wieder Konzerte mit Nationalsozialistischen Black Metall Bands statt.
Dem Verfassungsschutz zufolge ist es in dem Lokal seit 2009 wiederholt zu Auftritten rechtsextremistischer Musikgruppen gekommen. Wir dokumentieren eine Meldung aus dem Regioticker der Freien Presse vom 01. Juni 2010:

Annaberg-Buchholz: Polizei ermittelt wegen Waffenbesitz.

Annaberg-Buchholz. Im Rahmen eines Einsatzes gegen ein rechtsextremes Konzert in Annaberg-Buchholz hat die Polizei am Samstag Verstöße gegen das Waffen- sowie das Sprengstoffgesetz festgestellt. Wie die Polizeidirektion Chemnitz-Erzgebirge gestern mitteilte, wurden bei zwei Personen Schlagringe gefunden. Eine weitere Person führte Feuerwerkskörper mit sich. Gegen alle drei Verdächtigen sei Anzeige erstattet worden. Der Einsatz hatte am Samstag ein laut Polizei rechtsextremes Konzert in dem Club „Gleis 3″ verhindert. Dem Verfassungsschutz zufolge ist es in dem Lokal seit 2009 wiederholt zu Auftritten rechtsextremistischer Musikgruppen gekommen. Die Clubbetreiber waren gestern nicht erreichbar. Die Clubbetreiber sind Björn Eichhorn, Veranstalter des Fireblade Force Festivals, und Steve Lippold.“

Nationalsozialistischer Black Metall (NSBM) – was ist das?

Nationalsozialistischer Black Metal (NSBM)

Bei der Unterwanderung anderer (Musik-) Subkulturen nutzen Rechtsextremisten verbindende Elemente zu diesen Genres, um deren Anhänger für die NS-Ideologie zu gewinnen bzw. um rechtsextremistische Tendenzen in diese Subkulturen zu tragen. Insbesondere bei Teilen der Black-Metal-Szene mit den Stilrichtungen Pagan- und Viking-Metal gibt es eine historisch gewachsene Verbindung zum Rechtsextremismus:
Ablehnung des Christentums („Odin statt Jesus“), Berufung auf die nordische Göttermythologie mit ihrer Runen-Symbolik sowie Überzeugung von einem elitären Sozial-Darwinismus. Die Black-Metal-Szene ist zwar weitgehend unpolitisch, doch der rechtsextremistische Teil der Szene, der NS-Black-Metal, strebt allerdings nach der Auferstehung eines germanischen Reiches, was dem Weltbild der Nationalsozialisten entspricht. Einige Vertreter des NS-Black-Metal sehen in Adolf Hitler die Wiedergeburt des Satans, der als Anti-Christ verehrt wird.
Die rechtsextremistische Ausrichtung wird weniger aus den gesungenen Liedtexten, die akkustisch kaum zu verstehen sind, oder aus der optischen Gestaltung der CDs offenkundig, sondern vielmehr aus entsprechenden Äußerungen der Protagonisten im Internet. NSBM wird nicht nur in Beiträgen rechtsextremistischer Publikationen thematisiert, sondern es existieren eigene Fanzines, die über Bands und Neuerscheinungen berichten. Auf internationaler Ebene haben sich NSBM-Bands, -Vertriebe und -Fanzines u.a. in „The Pagan Front“ zusammengeschlossen. Diese verfügt über eine englischsprachige Homepage, die als Plattform für die Verbreitung von nationalistischen, rassistischen, antisemitischen und antichristlichen Thesen dient.

Bekannte deutsche Musikgruppen dieser Richtung sind die NSBM-Bands „Absurd“ und „Totenburg“. Führende Mitglieder der Band „Absurd“ sind schon mehrfach wegen der Begehung von rechtsextremistisch motivierten Straftaten verurteilt worden. Der Sänger der Band, Henrik Möbus, beging am 29. April 1993 einen satanistisch motivierten Mord an einem 15-jährigem Mitschüler. In Bayern trat die Band im März 2006 und Juni 2007 jeweils in einer Gaststätte im Landkreis Erlangen-Höchstadt auf.
Ende 2008 erklärte die Band die Einstellung ihrer Aktivitäten. Die Band begründete dies u.a. mit dem verstärkten Druck von Seiten der Sicherheitsbehörden.
Quelle:http://www.bayern-gegen-rechtsextremismus.de/wissen/musik/NSBM.pdf

II.Gewaltbereite Rechtsextremisten

1. Personenpotenzial

Das Personenpotenzial der gewaltbereiten Rechtsextremisten liegt bei rund 9.000 Personen (2008: 9.500). Der überwiegende Teil davon gehört der rechtsextremistischen Skinhead- und NS-Hatecore-Szene sowie dem – aus einer unpolitischen Subkultur hervorgegangenen – Spektrum der „National Socialist Black Metal“ (NSBM) – an. Einen weiteren Teil dieses Personenpotenzials
bilden bekannt gewordene Gewalttäter. Daneben sind auch Angehörige der neonazistischen Szene und des Parteispektrums in diesem Personenpotenzial berücksichtigt, die eine hohe Gewaltbereitschaft z.B. bei Demonstrationen zeigen.
Quelle: Verfassungsschutzbericht 2009

Bands, die dieses Jahr beim Fireblade Force Festival auftreten werden:

Inquisition (USA):
Sie selbst und auch Fans behaupten, in ihren Texten und bei ihren Auftritten würden sich keine nationalsozialistischen Einstellungen widerspiegeln. „Inquisition“ steht jedoch bei dem in Mügeln/Sachsen ansässigen Nazi-Label „No Colour Records“ unter Vertrag. Weiterhin lässt der zweite Titel auf einem im Jahr 2004 erschienen Album mit dem Namen „Crush the jewish prophet“ (Q: metalstorm.net) Vermutungen rechtsextremer Gesinnungen der Band zu. Auch hetzerische Aussagen des Sängers gegen Juden und Christen gehören zu ihrem Repertoire. „Inquisition“ steht bei dem Nazi-Label „No Colour Records“ unter vertrag. „No Colours Records“ ist ein Versandhandel und eine Plattenfirma (GmbH), die sich auf Black Metalspezialisiert hat. Die Firma hat mehrere rechtsextreme Bands aus der Metal-Szene, insbesondere dem NSBM unter Vertrag. (Quelle: Wikipedia.) Auch wenn sie selbst und auch deren Fans behaupten, sie würden keine Nationalsozilistische Einstellung widerspiegeln, so denkt der Sänger der US-Band „Inquisition“ in einem Interview über das Töten von Christen, Juden „und anderer Insekten“ nach.
Quelle: http://fightfascism.wordpress.com/

Corpus Christii (Por):

Diese 1998 gegründete Band besteht im Wesentlichen nur aus einem Mitglied, „Nocturnus Horrendus“, der auf Veröffentlichungen alle Instrumente einspielt. Lediglich bei Live-Auftritten wird er von Musikern anderer Bands unterstützt. „Nocturnus Horrendus“ hat offenbar keine Berührungsängste zu rechtsextremen Musikgruppen. Gemeinsam mit „Kommander Noktu“ von „Gestapo 666″ spielt er auch in der Band „Genocide Kommando“.
In einem Interview bringen „Corpus Christii“ ihre Verachtung für Homosexuelle zum Ausdruck:
Interviewer: „You just released a new CD called „Saeculum domini“. Can you please tell something about it? “ CC: „‚Saeculum Domini‘ is an album just for some people, for the true ones that support the black metal movement and for the ones that knows what is true metal (…) A true black metal album, not for gay people.“
(Quelle: Interview mit dem „Power Hour“-Webzine, 2000,
http://www.klokradio.nl/powerhour/corpusInt.htm)

Corpus Christii über Politik im „Black Metal“:
„Life is all about „politics“,theres ecthics (sic!) everywhere,judeism is part of the common society,it’s inevitable.“ Auf den Grund für den Bandnamen angesprochen, stellt „Nocturnus“ einen direkten Zusammenhang zwischen dem Judentum und Sklaverei, Schmerz und Vernichtung her: „I thought of the name band back in 96 or 97,not sure,just know it „hit“ me with quite a lot os strength,for me this name represents 2000 years of sorrow,decay,slavery,hatred,judeism,and whatever that is corrupting to destroy this world in shame and disgust(…)“
(Quelle: Interview mit dem „Final War“-Onlinemagazin, 2003, http://finalw.fi.funpic.de/main.php?cmd=interviews&datei=corpuschristii)

Corpus Christii über ihre politische Einstellung:
Interviewer: „CC are a band with an extreme attitude both onstage and offstage. this has already generated some „hatred“ and many people define you as Nazis. Is this correct? Or are you only proud to be Lusitanian?“ „Nocturnus“: „I am not a Nazi, I simply admire the occult side of the Nazism and that’s it. They helped some souls going to hell, so I have to thank them for that! Hehe! I am not a Nazi and I‘m not a right-wing either, I‘m none of that, I‘m just a proud Lusitanian! That’s it! I have no problems in admitting that because we must be proud of our country and Nation that once ruled half of the world!“
(Quelle: Interview mit dem „Eternal Hate“-Onlinemagazin http://eternalhate.no.sapo.pt/CorpusChristii_Interview.htm)

In einem anderen Interview geht „Nocturnus“ auf das Thema Immigration ein: „Die Philosophie hinter der Band ist Satanismus und alle Arten des Krieges, die alle menschlichen Rassen beenden können. Wir kümmern uns nicht um Politik, auch wenn manche Leute immer noch glauben dass wir Neonazis sind, wir sind Nationalisten, es ist ein kleiner Unterschied.
Wir glauben an unser Land und wir glauben, dass die Leute, die hierher kommen, oder Leute, die hier leben und Scheiße machen, weggehen sollten, an einen anderen Ort. Die Leute sollten nicht die Kulturen vermischen und sollten ein besseres Land haben mit weniger Durcheinander und weniger Leuten. Wir haben eine Menge Leute hier und dieses Land kann nur 8.000 Leute aushalten, nicht 10.000 wie sie sagen. Das ist es: Satanismus, jeder soll sterben, scheiß auf die Leute, totale Ausrottung (auch wenn es jetzt noch nicht möglich ist) und die Leute sollen ihr eigenes Leben leben ohne Rücksicht auf andere – speziell auf die Immigranten, die hierher nur wegen ihres Neids kommen, nicht mehr, sie sind Rassisten, nicht wir“.
(Quelle: Interview mit dem „The Lodge“-Onlinemagazin, 2000, http://www.webbworks.org/thelodge/corpuschristiiinterview.htm)

In einem Interview mit dem „Foedus Aeternus Zine“ ruft „Nocturnus“ zum Mord an Muslimen auf: „I don‘t care anymore about Christian fags,I have much more hatred for fucking muslims,these are the new era pigs that should be annihilated.“
(Quelle: http://www.resistancia-ug.org/categories/interviews/corpus/corpus.htm)

In einem anderen Interview lässt „Nocturnus“ seinem Antisemitismus freien Lauf: „The American Government is jewish and I don‘t feel like talking about jews. Death must come now. Open your arms and feel the warmth.“
(Quelle: Interview mit dem „Melite Black Metal Web-Zine“, 2004, http://www.blazing.ws/melita/corpus_christii_interview.html)

Auf der Homepage der Band „Morte Incandescente“, in der „Nocturnus“ auch aktiv ist, wird man mit einem abgewandelten Hakenkreuz begrüßt. Das Symbol ist auch auf einem Tonträger der Band abgebildet.
(Quelle:http://fightfascism.wordpress.com/2007/04/29/corpus-christii-portugal-bandbeschreibung)

Wir werden es nicht hinnehmen, dass solche Bands und das dazugehörige Publikum, das sie damit anlocken werden, widerstandslos in Neustadt/Vogtland feiern können. Wir werden alles dafür tun, um zu zeigen, dass in Neustadt kein Platz dafür ist, um rechte Propaganda zu verbreiten.

Hier noch ein paar Berichte über das Fireblade Force Festival:

http://fightfascism.wordpress.com/2008/08/06/rechte-und-neonazistische-bands-bei-fireblade-force-festival/

http://fightfascism.wordpress.com/2009/09/19/lichtenstein-in-sachsen-aufmarschgebiet-brauner-%E2%80%9Eschwarzmetaller%E2%80%9C/

http://de.indymedia.org/2008/10/229541.shtml

Mit Solidarischen Grüßen

Nazifestivals Abschalten

http://nazifestivalsabschalten.blogsport.eu/

Kontakt: nazifestivalsabschalten@riseup.net

Europas größtes Nazifest stoppen, blockieren, verhindern!

Seit nunmehr acht Jahren ereignet sich im braunen Dreiländereck von Thüringen, Sachsen und Sachsen- Anhalt, inmitten der vermeintlich bunten und weltoffenen Otto-Dix Stadt Gera, Europas größtes Nazifestival „Rock für Deutschland“, zeitweilig auch unter dem Label „Rock gegen Krieg“ firmierend. Zog dieses faschistische Spektakel 2003 noch nur knapp über 100 Besucher_innen an, etablierte es sich über die Jahre stetig zum Pilgerort mittlerweile auch europaweit anreisender Neonazis. Den bisherigen beängstigenden Höhepunkt fand das spektrenübergreifende Ereignis im letzten Jahr mit einer Besucher_innenzahl von mindestens 4.000. Zwischen Rostbratwurst und Lunikoff-Hetze hat das „Rock für Deutschland“ dem dank entschlossener Proteste marginalisierten „Fest der Völker“ in Jena den unrühmlichen Rang abgelaufen, de facto Europas größtes Nazifest zu sein. Es hat sich damit zu einer der größten Naziveranstaltungen nach 1945 entwickelt.

Wie geht das? Und vor allem: Geht das wieder?
Als Schnittstelle zwischen Politik und Subkultur funktionierend, basiert „Rock für Deutschland“ in seiner Gesamtheit auf dem menschenverachtenden und kruden Konsens seiner Besucher_innen. Generell gilt, dass Nazifeste interne faschistische Strukturen festigen, diese Szene in ihrem Handeln bestätigt und Mitläufer_innen politisiert. Je unwidersprochener dies statt finden kann, desto stärker drängt der Neofaschismus in die Alltagskultur und schafft alljährlich eine „National befreite Zone“. In Relation dazu werden die Freiräume und Handlungsmöglichkeiten für alternative, linke und migrierende Menschen sukzessive kleiner.

Hauptorganisatoren des Nazifests sind die NPD um deren Stadtratsmitglied Gordon Richter und die örtliche Rechtsrockszene des National Socialist Black Metal (NSBM). Unterstützt werden diese von „freien Kameradschaften“ und „Autonomen Nationalisten“. Bestärkt von steigenden Besucher_innenzahlen, sowie lange Zeit kaum vorhandenem Widerstand der örtlichen Politik und Bevölkerung, ist das „Rock für Deutschland“ und damit die Stadt Gera zur sicheren Adresse der Neonazis geworden. Dies liegt auch daran, dass sich Rassismus und Nationalismus bis tief in die gesellschaftliche Mitte erstrecken und antifaschistischer Widerstand oftmals mit der Neonaziideologie gleichsetzt wird. „Hauptsache Ruhe und Ordnung“, dies war der weitverbreitete Tenor der lokalen Presse und Politik, der selbst zivilen Ungehorsam kriminalisierte und im Gegenzug „Hitlergrüße“ auf dem Nazifest schlichtweg ignorierte. Abgesehen davon waren antifaschistische Proteste fernab von Parteien und Vereinen wenig erfolgreich.

Im „Superwahljahr 2009“ luden die Neonazis bekannte Szenegrößen ein. Auf der „Spielwiese“ in Gera waren neben dem NPD-Parteivorsitzenden Udo Voigt auch die „Landser“- Nachfolgeband „die Lunikoff Verschwörung“ vertreten. Dieses Jahr sind die Neonazis wieder gewillt, an ihre Erfolge anzuknüpfen. Und schließlich wäre eine weitere Steigerung durch die Auftritte international bekannter Rechtsrockbands möglich. Im Rückblick auf das bisher erfolgreiche Protestjahr gegen Neonazi-Großaufmärsche ist zu befürchten, dass die NPD und ihre Sympathisant_innen besonderes Augenmerk auf das „Rock für Deutschland“ legen. Schließlich wurden deren „Trauermarsch“ in Dresden und deren Aktionen am 1. Mai blockiert. Mit einer neuen Auflage des im letzten Jahr bedeutendsten und endgültig etablierten Nazifests könnten sie ‚wenigstens’ im subkulturellen Bereich eine Konstante erhalten. Es ist nun an uns den Widerstand effektiv zu gestalten!

Gemeinsam konsequent entgegentreten!
Die spektrenübergreifenden Blockaden gegen Naziaufmärsche in Köln, Jena und Dresden haben gezeigt, dass antifaschistischer Widerstand in verschiedenen Formen gemeinsam erfolgreich sein kann! Solch eine pragmatische Politik soll nicht die Unterschiede in Gesellschaftskritik und politischen Positionen auflösen. Sie legt den Fokus schlicht auf die massive Bedrohung durch mehrere tausend Neonazis. Nehmen wir ihnen also die Großaufmärsche und Inszenierungsmöglichkeiten – Nie wieder unwidersprochene Nazifeste in Gera! Schaffen wir eine ergebnisorientierte Zusammenarbeit zwischen progressiven Initiativen und Antifaschistischer Aktion. Handeln wir gemeinsam und solidarisch, damit eines der letzten großen Events der Naziszene und ihrer menschenverachtenden Ideologien endlich Geschichte wird.

Kommt am 10. Juli 2010 zahlreich zu den Protestaktionen nach Gera!

“Rock für Deutschland“ abschalten!
http://nazifeste-verhindern.de/